Diese 3 Innovationen könnten unser Leben in den nächsten Jahren verändern

Jedes Jahr präsentiert der IT-Konzern IBM fünf Technologietrends, die unsere Art zu leben, zu arbeiten und miteinander zu kommunizieren in den nächsten fünf Jahren verändern werden. Das Motto der IBM 5 in 5 ist: "Das unsichtbare sichtbar machen". Wir stellen euch drei davon heute vor, die den Fokus auf Medizin und Gesundheit legen.

1. Smartphone überwacht geistige Gesundheit

Depressionen, bipolare Störungen, Schizophrenie oder neurodegenerative Erkrankungen wie Demenz – psychische Krankheiten zeigen sich in unserer Sprache. Kognitive Systeme analysieren heute schon die Art, wie wir sprechen, wie wir formulieren und welche Wörter wir verwenden. Aus der Analyse von Sprachmustern schließen sie auf unsere psychische Verfassung. Derzeit reichen schon 300 Wörter für erste Vorhersagen.

Bald sollen diese Systeme laut IBM mithilfe von künstlicher Intelligenz (KI) auch Krankheitsbildern wie Autismus oder posttraumatischen Belastungsstörungen auf die Spur kommen und das medizinische Fachpersonal bei der Diagnose und Therapie unterstützen. Zudem werden neue Apps zum Einsatz kommen, die es den Patienten ermöglichen, sich selber zu untersuchen. Dies kann besonders für Leute von Vorteil sein, die an einer schubweise auftretenden Krankheit leiden – ihr Smartphone kann sie rechtzeitig vor einem Rückfall warnen.

2. Ein zweites Paar Augen

Unser Sehvermögen verbindet uns mit der Außenwelt, doch wird es dunkel oder neblig können wir immer weniger von unserer Umgebung erkennen. Das wird laut IBM bald ein Ding der Vergangenheit sein. Neue Geräte, die hyper-bildgebende Technologie mit KI kombinieren, werden unser Wahrnehmungsvermögen weit über den Bereich des sichtbaren Lichts hinaus erweitern.

Die Sensoren werden immer kompakter und können bald in Smartphones gesteckt werden. Daneben werden solche Sensoren beispielsweise aber auch in Windschutzscheiben integriert werden können, um den Fahrer bei ungünstigen Sichtverhältnissen als «zweites Paar Augen» vor Gefahren zu warnen.

3. Mini-Labor auf Chip

Krankheiten wie Krebs oder Parkinson sind im Frühstadium schwierig zu erkennen. Oft merken Betroffene erst, dass sie an einer solchen Krankheit leiden, wenn diese schon fortgeschritten ist. Das soll sich schon bald ändern: Man wird seinen Gesundheitszustand dann viel genauer im Auge behalten können – mithilfe von Chip-Labors.

Ganze medizinische Labors sollen in Zukunft auf einem Chip Platz finden und die Früherkennung von Krankheiten revolutionieren. So können Biopartikel in Körperflüssigkeiten auf solche Krankheiten hinweisen – doch viele sind extrem klein und schwer nachweisbar. Mit solchen Mini-Labs, die mit dem Smartphone verbunden wären, könnte man zuhause Urin und Blut selber kontrollieren und würden rechtzeitig von Abweichungen erfahren.
Die zwei weiteren Innovationen sind laut IBM die einfachere Erkennung von Schadstoffen in der Luft und schnellere Analyse von großen Datenmengen.

via: research.ibm.com und watson.ch

Heiko Block

Heiko Block

Ich bin vom digitalen Wandel im Gesundheitswesen fasziniert. Mit großem Interesse verfolge ich die Entwicklungen im Krankenhausbereich und wie Startups mit E-Health Anwendungen oder innovativen Apps den Markt aufmischen.
Neben meinem Masterstudium der Gesundheitswirtschaft bin ich als Praktikant in einem E-Health Startup unterwegs.
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